Freiburg im Breisgau

Ein Besuch im Breisgau ist natürlich nicht komplett, wenn man nicht auch der größten Stadt der Region – Freiburg im Breisgau – einen Besuch abstattet.

Die 220.000-Einwohnerstadt ist südlichste Großstadt Deutschlands und liegt nahezu im äußersten Südwesten der Republik – die Region ist eine der wärmsten des Landes.

Das milde Klima und die schöne Altstadt machen Freiburg zu einer der lebenswertesten Orte in Deutschland überhaupt. Und auch die Touristen wissen die Stadt zu schätzen: jedes Jahr kommen mehr als 3 Millionen Besucher nach Freibung.

Der Name Freiburg ist übrigens schon älter als die Stadt selbst. 1091 ließ Bertold II. von Zähringen auf dem heutigen Schlossberg das Castrum de Friburch errichten. Gleichzeitig entstand unten im Tal eine Siedlung für Handwerker und Dienstleute. Diese Siedlung bekam 1120 das Marktrecht und das Stadtrecht – Freiburg war endgültig gegründet. Die Herrschaften in Freiburg wechselten in den folgenden Jahrhunderten mehrfach: nach längerer Regentschaft der Habsburger und einer kurzen Zeit französischer Besatzung kam Freiburg mit dem Breisgau 1805 zu Baden, das zunächst ein souveräner Staat war, 1871 als Land Teil des Deutschen Reiches wurde. Heute ist Baden Teil des Landes Baden-Würtemberg.

Natürlich hat auch Freiburg den Zweiten Weltkrieg nicht unbeschadet überstanden. Bei einem großen Bombenangriff wurden die meisten Teile der Altstadt ein Opfer der Flammen. Das Wahrzeichen der Stadt, das Freiburger Münster, die große alte Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert, und einige angrenzende Gebäude haben den Bombenangriff jedoch glücklicherweise unzerstört überstanden. Die anderen Teile der Altstadt wurden sehr behutsam und nah am Original wieder aufgebaut und stellen ein geschlossenes Ensemble dar. Viele historische Gebäude sind daher bis heute Anziehungspunkt der Touristen, so zum Beispiel das historische Kaufhaus oder das Erzbischöfliche Ordinariat.

Bekannt ist Freiburg natürlich auch für seine Bächle, die kleinen Wasserrinnen, die die gesamte Innenstadt durchziehen und schon im 13. Jahrhundert angelegt wurden. Die Bächle sorgten für eine Versorgung der Stadt mit Brauchwasser und zur Ableitung von Schmutzwasser. Dazu leitete man Wasser der Dreisam ab und speiste damit das Bächlesystem. Heute sorgen die Bächle vor allem noch für den Abfluss des Regenwassers. Bei dem Bombenangriff im Weltkrieg sorgte das Wasser der Bächle für die Rettung einiger Gebäude.

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